Heiligenhafen bis Warnemünde

In Heiligenhafen angekommen, stellte ich fest, dass die Liegeplatzsuche schwierig war. Es war zwar genug Platz, aber die Box Abmessungen waren seltsam.

Viele Boxen waren zu schmal , so dass ich länger suchen musste. Eine halbwegs breite Box konnte ich dann mit etwas Gas ansteuern und mich durchquetschen. Allerdings war die Box viel zu lang, so dass ich einige Schwierigkeiten mit den Heckleinen hatte.

Am nächsten Abend bekam ich netten Besuch von Anja Dö. Wir hatten einen netten Abend.

Am nächsten Tag kam mein Sohn mit Familie zu Besuch. Sie waren mit dem Wohnmobil unterwegs. Ich habe mich gefreut, mein Enkelkind, ein wahrer Sonnenschein, mal wieder zu sehen.

Heiligenhafen ist sehr touristisch, aber die Versorgungsmöglichkeiten sind sehr gut, so dass ich zum einen meine Bettwäsche waschen und Proviant ergänzen konnte.

Leider habe ich nur wenige Fotos, da meine Speicherkarte mal wieder streikte. Inzwischen konnte ich dieses Problem lösen.

Am 20.7. machte ich mich dann bei leichtem Wind auf in Richtung Ostseebad Rerik, dass im Salzhaff liegt.

Es war ein schöner Segeltag mit genug Wind und Sonne.

Die Zufahrt ins Haff ist etwas tricky. Meine Navionics Plotterkarte meldete Tiefen von z.T. nur 1,50 m, was sehr knapp für meinen Tiefgang von 1,30m gewesen wäre. Auch waren nur wenige Tonnen verzeichnet.

Tatsächlich war die Fahrrinne aber mit ausreichenden Tonnen gekennzeichnet, so dass die Zufahrt nach Rerick kein Problem darstellte.

Ich ankerte direkt vor dem Ort in einer traumhaften Ankerbucht.

Später fuhr ich mit dem Dinghi an Land, um mir das Städtchen anzusehen und noch etwas einzukaufen.

Am Strand gönnte ich mir ein Eis und genoss den Trubel.

Am 25.7. segelte ich weiter; Warnemünde sollte es sein.

Bei leichtem bis mäßigen Wind von hinten segelte ich relativ schnell nach Warnemünde.

Da ich ein paar Ersatzteile besorgen wollte, sollte es der Jachthafen Hohe Düne sein. Inzwischen hatte der Wind kräftig aufgebriest. Auf der Suche nach einer freien Box machte ich den Fehler, eiene Box auszuwählen, die für Boote von 10 – 14 m passen sollte. Ich hatte nicht überlegt, dass die Heckpfähle daher weit hinten stehen würden. Jedenfalls stellte ich beim Hereinfahren gegen kräftigen Wind fest, dass meine Heckleinen zu kurz waren. Mit Hängen und Würgen konnte ich mich dann mit Hilfe einer netten Bootsnachbarin wenigsten erstmal eine Vorleine befestigen.

Mit viel hin und her und Leinenverlängerung war ich schließlich fest.

Beim nächsten Mal nehme ich eine 10 meter Box, auch wenn mein Schiff etwas länger ist.

Der Jachthafen war relativ leer; auch der Jachtshop war geschlossen. Wenigstens gibt es dort morgens frische Brötchen.

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