Die nächste Überraschung

Nicht immer läuft alles wie geplant. Doch in diesem Jahr passte nur wenig. Doch zunächst ging alles gut. Ich segelte nach Brunsbüttel, wo ich allerdings eine Stunde auf der Elbe Kreise fahren musste, bis die Schleuse öffnete.

Ich legte mich erstmal in den Yachthafen direkt hinter der Schleuse, wo ich noch einen Platz bekam. Da mein Auto noch in Cuxhafen war, fuhr ich mit dem Bordfahrrad zur Fähre, setzte über, fuhr mit dem Auto wieder zur Fähre, so dass ich letztlich mein Auto in Brunsbüttel hatte. Wenigstens das Wetter passte. Der Radweg längs der Elbe ist echt klasse.

Am nächsten Tag, 4.6.2021, kam Anja dann nach Brunsbüttel, um mit mir durch den NOK zu fahren.

Ihre Schwester sollte uns am nächsten Tag dann begleiten bis zur Gieselauschleuse.

Wir hatten Glück mit dem Wetter und so wurde es eine kurzweilige Fahrt. Unterwegs wurden wir dann noch von Anjas Mutter fotografiert, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte.

An der Giselauschleuse verließ uns Anjas Schwester und wir genossen den Abend dort.

Am nächsten Morgen legten wir die Reststrecke nach Kiel zurück. Die Fahrt war ziemlich ereignislos, da nicht viele Schiffe unterwegs waren.

In Holtenau, wo Anjas Auto stand, musterte sie ab und ich startete am nächsten Tag in Richtung Schlei. Der Wind meinte es gut mit mir, so dass ich zügig voran kam und schließlich hinter Maasholm vor Anker ging. Dort hatte ich schon häufiger gelegen.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Kappeln, wo ich mich mit Anja traf, die dort einen Termin hatte. Da die Boxen quer zum Strom liegen, ist eine gewisse Vorsicht beim Anlegen angebracht. Ich habe da schönes Hafenkino mit verbogenen Bugkörben gesehen.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf Richtung Schleswig; ich wollte endlich mal meinen seit April bezahlten Liegeplatz nutzen.

Doch es kam anders. Die Brücke in Kappeln war kein Problem. Die nächste Brücke in Lindaunis schafft man nicht in einer Stunde von Kappeln aus. Ich sah bei der Anfahrt zur Brücke, wie diese sich gerade wieder senkte. Kein Problem dachte ich, in einer Stunde geht es weiter. Es wurde 14:45 Uhr, es wurde 15.00 Uhr, aber nichts tat sich. Eine Nachfrage bei den Bauarbeitern dort machte mich fassungslos. Die Brücke war mal wieder kaputt und sollte frühestens in einer Woche wieder geöffnet werden. Na Mahlzeit.

Kurzerhand entschloß ich mich, nach Arnis zu fahren und dort den Yachthafen für ein paar Tage aufzusuchen. Ein schöner Hafen mit einem witzigen Hafenmeister.

Anja kam später vorbei, da sie wieder einen Termin in der Nähe hatte. So verbrachten wir einen schönen Abend.

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